Investment Banking Bonus

Investment Banking Bonus

Der Bonus erscheint vielen Außenstehenden wie eine der mysteriösesten Institutionen des Investment banking. In diesem Artikel bringen wir etwas Licht ins Dunkel, indem wir einige Details und Varianten zum Bonus klären.

Zeitungsartikel mit Berichten über böse Bankster, die Millionen an Bonussen einheimsen, obwohl die Bevölkerung sich von einer Finanzkrise zur nächsten schleppt. Oder Gehaltsberichte von Investment Bankern, wie sie auch auf dieser Seite zu finden sind, in denen der Bonus manchmal mehr ausmacht, als das eigentliche Grundgehalt. Es gibt genug Möglichkeiten, mit dem Investment Banking Bonus regelmäßig in Berührung zu kommen. Die o.g. Vorgänge haben dafür gesorgt, dass die meisten der ersten Berührungen leider wenig rühmlich ausfallen.

End of Year Bonus – der Jahresbonus im Investment Banking

Der End of Year Bonus ist der klassische Investment Banking Bonus, von dem immer wieder in den Medien und Angeboten von Investment Banking Jobs zu lesen ist. Es handelt sich um den Bonus für den Geschäftserfolg des vergangenen Kalenderjahres. Die tatsächlich ausgezahlte Höhe hängt dabei regelmäßig von der ausgehandelten Maximalhöhe (z.B. „maximal 80% des Grundgehaltes“), dem Geschäftserfolg der Investment Bank bzw. Investment Banking Einheit, dem individuellen Geschäftserfolg des Investment Bankers und der aktuellen Wettbewerbssituation ab. Die Zukunftsaussichten des Hauses werden von manchen Investment Banken ebenfalls berücksichtigt: Wenn sich also bereits Wolken am Horizont abzeichnen, kann der Bonus deutlich gekürzt werden.

Signing Bonus – wenn es Geld gibt, bevor es losgeht

Der Wettbewerbsdruck um die Toptalente und führenden Köpfe der Investment Banking Branche machen es möglich: Es gibt Geld, bevor es eigentlich losgeht – direkt nach der Unterschrift. Eine Einmalprämie für die Unterschrift unter den Arbeitsvertrag.

Während der Finanzkrise 2008 galten sie mal kurzzeitig als verschwunden, heute bilden die Signing Boni aber wieder einen wesentlichen Teil der Gehaltsstrukturen im Investment Banking.

Natürlich soll er dem angeworbenen Mitarbeiter den Wechsel erleichtern und schmackhaft machen. Er ist ideal, um Umzugskosten in den neuen Einsatzort oder einen Urlaub vor dem Berufsstart zu bezahlen. 🙂

Die Höhe des Signing Bonus beträgt selten mehr als 5% des jährlichen Grundgehaltes, in Einzelfällen wurden aber auch schon extreme Größen von bis zu 300% des Grundgehaltes erreicht, wenn neue Investment Banking Firmen sich schnell am Markt etablieren wollen.

Stub Bonus – Bonus für das Rumpfgeschäftsjahr

Die wenigsten werden ihre Karriere im Investment Banking genau zu Beginn des Geschäftsjahres (zumeist 01.01.) starten. Stattdessen werden viele Talente im Sommer oder unmittelbar danach einsteigen, Quereinsteiger und Berufserfahrene im Grund zu jeder Zeit des Jahres. Damit bei der nächsten Bonuszahlung der Investment Bank (meistens irgendwann zwischen März und Mai) jeder auch nur das bekommt, was er gearbeitet hat, gibt es den Stub Bonus. Der Stub Bonus ist ein Bonus für das Rumpfgeschäftsjahr, wenn der Neueinsteiger nicht genau zum Geschäftsjahresbeginn eingestiegen ist. Logischerweise kann der Stub Bonus nur weniger als 100% des End of Year Bonus betragen, seine konkrete Höhe richtet sich nach dem individuellen Einstiegszeitpunkt.

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