Azubi-Kredit 2025: Chancen, Anbieter & Tipps für Auszubildende

💡 Kredit als Azubi – geht das überhaupt?

Sie sind in der Ausbildung und brauchen dringend Geld?
Vielleicht ist das Handy kaputt, eine neue Waschmaschine fällig oder die Kaution für die erste eigene Wohnung steht an. Doch beim Gespräch mit der Bank folgt nur ein verständnisloses Lächeln – „Da können wir leider nichts machen.“

Das Problem: Als Auszubildender haben Sie meist nur ein geringes Einkommen, befinden sich vielleicht noch in der Probezeit und haben noch keine Kredithistorie. Viele Banken winken da sofort ab.

✅ Die gute Nachricht:

Auch als Azubi gibt es realistische Möglichkeiten für einen Kredit – wenn Sie wissen, worauf es ankommt. Einige Anbieter sind auf genau solche Situationen spezialisiert oder bieten Lösungen mit Bürgen, Co-Antragstellern oder angepassten Kreditbeträgen.


🎯 Mit einem Klick zur Checkliste: Prüfen Sie, wie Ihre Voraussetzungen stehen – und welche Anbieter für Sie infrage kommen.

🔍 Was macht den Azubi-Kredit so speziell?

Ein Kredit in der Ausbildung ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. Denn:

  • Das Einkommen ist oft niedrig und reicht kaum für größere Rückzahlungen.
  • Viele Azubis befinden sich noch in der Probezeit, was das Risiko für Kreditgeber erhöht.
  • Sicherheiten fehlen – etwa Rücklagen oder eine starke Bonität.
  • Und klassische Banken lehnen Kreditanfragen von Auszubildenden häufig pauschal ab, unabhängig vom Einzelfall.

Doch: Das bedeutet nicht, dass ein Kredit als Azubi unmöglich ist.

➤ Es gibt durchaus Optionen:

  • Ein Bürge (z. B. Eltern oder Verwandte) kann die Bonität absichern.
  • Einige Anbieter prüfen flexibler, auch bei kleinem Einkommen.
  • Mit einem Nebenjob oder einem Co-Antragsteller steigen die Chancen erheblich.

Ob und wie ein Azubi-Kredit möglich ist, hängt also immer vom Einzelfall ab – und von den richtigen Schritten im Vorfeld.

📥 Checkliste: Kredit-Chancen als Azubi realistisch einschätzen

Nicht jeder Auszubildende bekommt problemlos einen Kredit – doch mit den richtigen Voraussetzungen steigen die Chancen deutlich. Nutzen Sie unsere Checkliste, um Ihre aktuelle Situation realistisch einzuschätzen:

Kriterium Erfüllt?
Sie sind volljährig (18 Jahre oder älter) [ ] Ja / [ ] Nein
Ihr monatliches Einkommen liegt über 500 € netto [ ] Ja / [ ] Nein
Ihre Probezeit ist bereits abgeschlossen [ ] Ja / [ ] Nein
Sie können einen Bürgen (z. B. Eltern) stellen [ ] Ja / [ ] Nein
Sie haben keine negativen SCHUFA-Einträge [ ] Ja / [ ] Nein

📝 Tipp: Je mehr Punkte Sie mit „Ja“ beantworten können, desto größer ist Ihre Chance, einen passenden Kredit zu erhalten.

📎 Download:

📊 Anbieter, die Azubis akzeptieren

Auch wenn klassische Banken in der Regel abwinken, gibt es spezialisierte Anbieter, die Ihre Anfrage als Auszubildender dennoch prüfen – besonders, wenn Sie einen Bürgen mitbringen oder eine solide Grundvoraussetzung mitbringen.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über Anbieter, die auch Anfragen von Azubis berücksichtigen:

Anbieter Voraussetzungen Auszahlung Mehr Informationen
Credimaxx Bürge möglich, ab 18 Jahren – geeignet für Azubis Ab 24 h Mehr erfahren
Maxda Bürge empfohlen – häufig auch für Azubis möglich 1–3 Tage Mehr erfahren
Auxmoney Score-basiert, auch Azubis mit Nebenjob – eingeschränkt für Azubis geeignet Ab 48 h Mehr erfahren
Bon-Kredit Nur mit Bürge – für Azubis mit Unterstützung geeignet Ab 48 h Mehr erfahren

🔒 Hinweis: Alle Anbieter in dieser Übersicht wurden von uns geprüft. Die Beantragung ist 100 % kostenlos und unverbindlich.

🔄 Kein passender Anbieter dabei?

Manche Auszubildende erfüllen noch nicht alle Voraussetzungen oder wünschen sich mehr Auswahl.

👉 Wer weitere Optionen prüfen möchte, findet auf unserer großen Vergleichsseite zusätzliche Anbieter – z. B. für später, nach der Probezeit oder mit verbessertem Einkommen.

🔧 Wie Sie Ihre Chancen auf einen Kredit verbessern können

Wenn Ihre Voraussetzungen aktuell noch nicht optimal sind, bedeutet das nicht automatisch eine Absage. Mit einigen gezielten Schritten lässt sich Ihre Bonität verbessern – und die Wahrscheinlichkeit einer Kreditzusage deutlich erhöhen:

  • Beziehen Sie Ihre Eltern als Bürgen mit ein:
    Ein Bürge mit stabilem Einkommen kann Ihre Bonität entscheidend aufwerten – und das Vertrauen des Anbieters stärken.
  • Wählen Sie einen kleineren Kreditbetrag:
    Je geringer die gewünschte Kreditsumme, desto eher sind Anbieter bereit, ein Risiko einzugehen. Für Auszubildende sind Beträge zwischen 500 € und 1.500 € realistischer als große Finanzierungen.
  • Warten Sie die Probezeit ab:
    Nach Ablauf der Probezeit gelten Sie als stabiler beschäftigt – das erhöht Ihre Chancen erheblich.
  • Weisen Sie einen Nebenjob nach:
    Ein regelmäßiger Nebenverdienst zeigt Eigeninitiative und verbessert Ihre Einkommenssituation – ein klares Plus bei der Prüfung.
  • Vermeiden Sie negative SCHUFA-Einträge:
    Selbst kleine Rücklastschriften oder Mahnungen können Ihr Scoring verschlechtern. Eine saubere SCHUFA ist ein echtes Argument.

💬 Rechenbeispiel & Transparenz

Damit Sie ein besseres Gefühl für die mögliche monatliche Belastung bekommen, finden Sie hier ein einfaches Beispiel zur Orientierung:

Beispiel:
Ein Kredit über 1.000 € bei einem effektiven Jahreszins von 8,9 % und einer Laufzeit von 12 Monaten ergibt eine monatliche Rate von ca. 87,50 €.

📌 Wichtiger Hinweis:

Die tatsächlichen Konditionen hängen immer von Ihrer persönlichen Situation ab – insbesondere:

  • dem gewählten Anbieter,
  • Ihrem Einkommen,
  • der Laufzeit,
  • und ob ein Bürge vorhanden ist.

Einige Anbieter bieten flexible Ratenmodelle oder Sondertilgungsmöglichkeiten an. Achten Sie daher auf transparente Vertragsbedingungen und vergleichen Sie mehrere Optionen.

❓ Häufige Fragen zum Azubi-Kredit

❓ Kann ich als Azubi überhaupt einen Kredit bekommen?

Ja, grundsätzlich ist das möglich – allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Viele klassische Banken lehnen Kreditanfragen von Auszubildenden pauschal ab, da das Einkommen oft zu niedrig ist oder keine ausreichenden Sicherheiten bestehen. Dennoch gibt es Anbieter, die Azubi-Anfragen individuell prüfen – vor allem, wenn ein Bürge oder ein zweites Einkommen (z. B. durch einen Nebenjob) vorhanden ist.

❓ Wie hoch darf ein Kredit in der Ausbildung sein?

Die meisten Azubi-Kredite bewegen sich im Bereich von 500 € bis 2.000 €. Höhere Beträge sind selten und meist nur mit Bürge möglich. Hintergrund: Die monatliche Rückzahlungsrate muss im Verhältnis zum Ausbildungsgehalt tragbar sein – eine zu hohe Belastung würde das Risiko für den Anbieter und den Kreditnehmer erhöhen.

❓ Welche Anbieter akzeptieren Auszubildende?

Einige Kreditvermittler und Plattformen berücksichtigen auch Auszubildende, wenn die restlichen Voraussetzungen passen. Dazu gehören unter anderem Credimaxx, Maxda und Bon-Kredit. Diese Anbieter bieten oft auch Lösungen mit Bürgen oder Co-Antragstellern an und prüfen individuelle Fälle etwas flexibler als traditionelle Banken.

❓ Geht das auch ohne Bürge?

Ein Kredit ganz ohne Bürgen ist als Azubi schwierig, aber nicht völlig ausgeschlossen. Plattformen wie Auxmoney bewerten Kreditnehmer nach einem Score-Modell – wer hier durch ein gutes Zahlungsverhalten, ein stabiles Einkommen oder einen Nebenjob überzeugt, kann auch als Auszubildender eine Zusage erhalten. Dennoch ist die Erfolgsquote ohne Bürge deutlich geringer.

❓ Was passiert, wenn ich den Kredit nicht zurückzahlen kann?

Bei Zahlungsverzug drohen Mahnungen, zusätzliche Kosten, Inkassoprozesse und letztlich ein negativer SCHUFA-Eintrag. Das kann sich langfristig negativ auf Ihre Bonität auswirken. Umso wichtiger ist es, nur einen Kredit aufzunehmen, den Sie auch realistisch zurückzahlen können – und vorher genau zu planen, ob und wie Sie sich die monatliche Rate leisten können.

✅ Fazit: Kredit als Azubi – mit Plan zum Ziel

Auch wenn es als Auszubildender nicht einfach ist, einen Kredit zu erhalten, ist es keinesfalls unmöglich. Wer realistisch an die Sache herangeht, die eigenen Voraussetzungen kennt und mögliche Hürden wie Probezeit oder fehlende Sicherheiten ausgleicht – etwa durch einen Bürgen oder Nebenjob – kann durchaus eine passende Lösung finden.

Wichtig ist:

  • Realistisch bleiben, was Betrag und Laufzeit betrifft
  • Einen Bürgen einplanen, falls das Einkommen allein nicht ausreicht
  • Gezielt Anbieter auswählen, die auch Azubi-Anfragen berücksichtigen

Nutzen Sie die Informationen auf dieser Seite, um Ihre Chancen bewusst einzuschätzen – und vergleichen Sie nur Angebote, die wirklich zu Ihrer Situation passen.