Geldverleih als clevere Finanzierungs- und Anlageklasse

Wenn Sie sich Geld leihen möchten, gibt es eine Reihe von Kreditoptionen. Ganz gleich, ob Sie einen Privatkredit aufnehmen oder ein Darlehen von Freunden und Verwandten erhalten, der Schlüssel zur Suche nach der für Sie am besten geeigneten Option liegt darin, Ihre finanziellen Bedürfnisse zu verstehen. Eine wichtige Option ist der Geldverleih, der eine immer wichtigere Alternative zu klassischen Finanzierungsprodukten darstellt.

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Was ist Geldverleih?

Geldverleih ist eine Art von Kreditvereinbarung, bei der eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Organisation einer anderen Partei Geld für einen bestimmten Zeitraum leiht. Geldverleiher erheben in der Regel Zinsen auf den geliehenen Betrag und können Sicherheiten verlangen, wenn dies für notwendig erachtet wird. Gelddarlehen können zur Finanzierung von Unternehmungen, zum Kauf von Immobilien oder Autos oder zur Deckung von Arztrechnungen verwendet werden.

Welche Arten von Geldverleih können unterschieden werden? 

Geldverleih kann in zwei Hauptkategorien unterteilt werden: privater Geldverleih und institutioneller Geldverleih.

Private Geldleihe

Bei der privaten Geldleihe leiht eine Einzelperson oder eine Gruppe von Einzelpersonen einem Kreditnehmer Geld für einen bestimmten Zweck. Diese Art von Darlehen kann sowohl entgeltlich als auch unentgeltlich erfolgen. Denn eine private Geldleihe unter Verwandten oder manchmal auch Freunden wird nicht notwendigerweise verzinst.

Wenn die private Geldleihe entgelltich erfolgt, liegt der Zinssatz oftmals höher als bei regulären Krediten.

Institutionelle Geldleihe

Bei der institutionellen Geldleihe leiht ein Finanzinstitut, z.B. eine Bank oder eine andere Art von Kreditgeber, Kreditnehmern Geld. Diese Art von Krediten ist in der Regel mit strengeren Auflagen und niedrigeren Zinssätzen verbunden als die private Geldleihe.

Dafür sind die Anforderungen an SCHUFA und Bonität des Antragstellers in der Regel aber auch wesentlich höher.


Geschichte Geldverleih
Geschichte Geldverleih

Geschichte des Geldverleihs

Geldverleih gibt es schon seit Jahrhunderten, wobei die ersten Beispiele im alten Ägypten und Griechenland zu finden sind. Auch im alten Rom gewährten reiche Kaufleute Darlehen an ihre besten Kunden. Im deutschsprachigen Raum dominierte der jüdische Geldverleih im Mittelalter. so billigte Heinrich den Juden im Wormser Schutzbrief bestimmte Sonderbefugnisse zu; unter anderem den Geldwechsel und Geldverleih.

Unter den jüdischen Geldverleihern machten sich insbesondere die Familien Fugger und Rothschild einen Namen. Die weitere europäische Ausbreitung dieser Familien zu Dynastien war die Grundlage eines ersten europäischen Banksystems.

Wer sind heutzutage die Geldverleiher?

Institutionelle Geldverleiher

Heutzutage wird die institutionelle Geldleihe hauptsächlich von Banken, Kreditinstituten und Investoren betrieben. Weitere institutonelle Geldverleiher können darüberhinaus Versicherungsgesellschaften oder auch Pensionsfonds sein.

Der Internetkredit

Der Internetkredit ist zur aktuell gegenwärtigsten Form des Geldverleihs geworden. Diese Art von Kredit wird von den sogenannten FinTech-Unternehmen angeboten, die sich auf das Anbieten von Online-Krediten spezialisiert haben.

Private Geldverleiher

Private Geldverleiher können sowohl in entgeltlicher als auch in unentgeltlicher Form auftreten.

Private unentgeltliche Geldverleiher

Private unentgeltliche Geldverleiher kommen in der Regel von Verwandten oder Freunden, die zinslos Geld leihen.

Private entgeltliche Geldverleiher

Private entgeltliche Geldverleiher sind in der Regel private Anleger, die über eigenes Kapital verfügen und nach einer profitablen Anlagemöglichkeit suchen. Aufgrund ihrer Risikobereitschaft können sie höhere Zinssätze anbieten als institutionelle Geldverleiher auf dem Geldmarkt. Auch SCHUFA-Anfragen oder Einträge in die SCHUFA-Akte sind nicht immer eine Voraussetzung beim privaten Geldverleih.

Gerade durch das Internet ist diese Form des privaten Geldverleihs immer bekannter und interessanter geworden.


Private Geldleihe – Wie funktioniert das?

Die private Geldleihe funktioniert in der Regel genauso wie die institutionelle Geldleihe. Der Kreditnehmer und der Kreditgeber vereinbaren einen Vertrag, in dem bestimmte Bedingungen festgelegt sind. Im Falle des entgeltlichen privaten Geldverleihs umfassen diese Bedingungen einen Zinssatz und einen Rückzahlungsplan.

Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten, die den Kreditgebern beim privaten Geldverleih entstehen, hängen stark von folgenden Faktoren ab:

  • der Höhe des Kredits,
  • der Laufzeit des Kredits und
  • dem Zinssatz.

In der Regel fallen jedoch die Zinssätze für eine private Geldleihe höher aus als bei institutionellen. Dies liegt zum einen an den niedrigeren Antragsvoraussetzungen und zum anderen an den höheren Risiken, die mit dem privaten Geldverleih verbunden sind.

Die Zinssätze liegen regelmäßig zwischen 9 und 19% p.a.

Anbieter

In Deutschland gibt es zahlreiche private und institutionelle Geldverleiher. Zum Beispiel Banken und Sparkassen, Versicherungsgesellschaften oder spezielle Geldverleih-Anbieter.

Auxmoney

Ein wichtiger Anbieter für den privaten Geldverleih ist die Plattform Auxmoney. Auf dieser Plattform können private Kreditgeber Kreditnehmern, die von Auxmoney akzeptiert wurden, Geld zur Verfügung stellen.

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Geldverleih als Anlageklasse

Geldverleih wird zunehmend als interessante Anlageklasse angesehen, insbesondere seitdem das Internet die Übersicht über vorhandene Angebote erleichtert hat.

Die Durchschnittsrendite in dieser Anlageklasse liegt bei 6,7% p.a. Das ist in Phasen niedriger Zinsen ein eher attraktives Angebot.

Was sind die Risiken? 

Insbesondere beim privaten Geldverleih gibt es eine Reihe von Risiken, die der Anleger aber auch der Kreditnehmer kennen sollten.

Risiken
Risiken

Ausfallrisiko

Das wichtigste Risiko für den Anleger ist das Ausfallrisiko. Das bedeutet, dass der Kreditnehmer den Kredit nicht oder nur verspätet zurückzahlt, so dass für den Kreditgeber Verluste entstehen. Dies ist jedoch im Voraus schwer abzuschätzen, insbesondere bei der privaten Geldleihe.

Vertragsunsicherheiten

Neben dem Ausfallrisiko müssen auch vertragliche Unwägbarkeiten berücksichtigt werden. In der Regel sind Kreditverträge für die private Geldleihe nicht standardisiert und es ist oft unklar, welche Rechte und Pflichten der Kreditgeber bei verspäteten oder teilweisen Zahlungen des Kreditnehmers hat.

Geldverleih privat: Was gehört in den Vertrag? 

Die folgenden Punkte sollten auf jeden Fall in einen Darlehensvertrag aufgenommen werden:

  • Höhe des Darlehens,
  • Zinssatz,
  • Tilgungsplan,
  • (vorzeitige) Rückzahlung,
  • Rückzahlungsstörungen und
  • Gerichtsstand.

Ein detaillierter Vertrag hilft also dabei, insbesondere bei der privaten Geldleihe, um das Risikopotenzial für beide Parteien zu minimieren

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die private Geldleihe eine interessante Anlageklasse für Anleger mit einer gewissen Risikobereitschaft ist. Es sollte jedoch unbedingt beachtet werden, dass hohe Zinssätze nur möglich sind, wenn die mit dieser Anlageform verbundenen Risiken so weit wie möglich kontrolliert werden können durch eine transparente Vertragsgestaltung.


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Fazit Geldverleih als Finanzierungs- und Anlageklasse

Der Geldverleih kann sowohl für den Kreditgeber als auch für den Kreditnehmer attraktive Möglichkeiten bieten, sofern die Risiken und Kosten angemessen berücksichtigt werden. Das Schlüsselwort ist eine transparente Vertragsgestaltung, die alle Eventualitäten so detailliert wie möglich abdecken sollte. In diesem Sinne kann der Geldverleih auch in Zeiten niedriger Zinsen zu einer lukrativen Anlageklasse werden.