Zurück zur Normalität mit Impfungen? Darauf sollten Unternehmer sich einstellen

Zurück zur Normalität mit Impfungen? Darauf sollten Unternehmer sich einstellen
Zurück zur Normalität mit Impfungen?

Wenn es darum geht, wie lange die privaten und beruflichen Einschränkungen noch dauern werden, wird gern auf den zu entwickelnden Impfstoff verwiesen. Dieser Ansatz scheint nun fraglich, wenn man sich die neuesten Umfragen aus den USA anschaut.

Impfbereitschaft sinkt

In der regelmäßigen Umfrage des US Magazines “Axios” zur Impfbereitschaft der US-Amerikaner lässt sich immer deutlicher erkennen, dass

  1. die Impfbereitschaft der Amerikaner zusehends abnimmt und
  2. generell sehr wenige dazu bereit sind, die Impfung aus eigener Tasche zu bezahlen.

Republikaner und Demokraten

Dieser Trend zieht sich dabei durch republikanische ebenso wie durch demokratische Wählerschichten. Insgesamt sind sogar nur noch 13% der Befragten bereit, sich umgehend impfen zu lassen. Besonders kritisch stehen laut der Umfrage Schwarze und Frauen der Impfung gegenüber.

Wenn wir uns die wachsenden Bewegung Impfkritischer in Deutschland anschauen, darf man fast von einem ähnlichen Trend ausgehen. Eine Umfrage der Universität Hamburg aus dem Juli 2020 zeigte einen ähnlichen Trend. Das heißt, auch in Deutschland sinkt die Bereitschaft, sich einen möglichst schnell entwickelten Impfstoff verabreichen zu lassen.

KMU müssen weiterhin gewappnet bleiben

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die bisher am stärksten unter der Corona-Krise und den aus ihr folgenden Maßnahmen gelitten haben, sollten sich daher darauf einstellen, dass dieser Zustand keinesfalls mit der Bereitstellung eines Impfstoffes über Nacht behoben sein wird. Jedenfalls nicht, solange Politik und Medien weiter das Ende der Pandemie an eine “Durchimpfung” der Bevölkerungen knüpfen.

KMU müssen daher weiterhin mit der Politik als stärkstem Gegenspieler rechnen.

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