Spiegel veröffentlichte falsche Fotos

Wer sich in den vergangenen Wochen mal etwas kritischer mit der Berichterstattung zum Corona Virus bzw. COVID 19 beschäftigt hat, wird festgestellt haben, dass die deutschen Leitmedien ausgesprochen selektiv berichten.

Fotos aus Sommer 2019

Den Vogel hat jetzt aber das Spiegel Magazin abgeschossen, indem es Fotos aus dem Vorsommer in einem Artikel verwendete, der das hemmungslose und ungeschützte Treiben an Spaniens Stränden thematisierte. Die Grundnarration sollte also lauten: Siehe da, in Spanien feiern also alle und gehen unglaubliche Risiken ein, die wir als Gesellschaft nachher wieder ausbaden müssen. Die Panikmache kennt eben keine Grenzen mehr, wenn es um das Corona-Virus geht.

Der Originalartikel stammt vom 02.08.2020 und ist auf der Webseite des Spiegel natürlich nicht mehr zu finden. Es findet sich lediglich ein Screenshot (above the fold) von dem entsprechenden Artikel im Korrekturbeitrag. Die Korrektur erfolgte am 04.08.2020, also zwei Tage später.

Investigativer Journalismus?

Es trifft mich persönlich mit Bestürzung, dass ausgerechnet der Spiegel, über Jahrzehnte eine der wenigen wirklich investigativen Publikationen in Deutschland sich so eine Blöße gibt. Damit reiht sich der Spiegel nicht nur ein in die weitgehend gleichgeschaltete deutsche Presselandschaft – denn das war er ja auch schon vorher. Sondern er zeigt auch, wie mittlerweile im Hamburger Hauptsitz gearbeitet wird.

War es vor 5 Jahren in der Flüchtlingskrise noch ein gefühltes “Es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf” so ist es mittlerweile ein “Ist-doch-klar-wie-es-ist”. Man hat das Gefühl, dass vom gewünschten Ergebnis her recherchiert wird. Man hat das Gefühl, dass alles publiziert wird, was der eigenen Façon entspricht. Und die dafür notwendigen Bausteine werden eben notfalls zusammengekauft.

Ein Fehler der Bildagentur soll es gewesen sein. Einer meiner Kollegen bemerkte dazu nur spöttisch: Jeder Praktikant hätte mit der Google-Suche den Fehler finden können. Aber die Frage lautet eben viel eher: Wer will hier überhaupt noch solche Fehler finden? Manche Meinungen sind einfach zu bequem und kuschelig für die meisten Menschen, als dass sie angezweifelt werden würden.

Aufklärung auf der Titelseite?

Hätte der Spiegel von vor 50 Jahren eine solche Affäre … äh pardon… “Missverständnis” bei einem Mitbewerber oder einem anderen Organ festgestellt, wäre es ihnen sicherlich ein Platz auf der Titelseite wert gewesen. So aber hat man diesen Skandal aber einfach nur dort abgedruckt, wo er passiert ist – im Ressort “Reise”.

Aber egal, wie viel auch verschwiegen und unter den Teppich gekehrt wird, die kritische Stimmen werden immer lauter und Proteste erreichen mittlerweile Ausmaße, wie wir sie seit der deutschen Wiedervereinigung nicht mehr erlebt haben. Die Bundesregierung versucht sich noch in die nächste Wahl zu retten, bevor immer mehr Menschen auffällt, was in den letzten 5 Jahren mit ihrem Geld gemacht wurde. Das ist der einzige Grund, warum an der Virus-Schimäre unter allen Bedingungen festgehalten wird.

Ich bin dankbar dafür, dass ich mich als Unternehmer soweit wie möglich von diesem Staat fern halten und mein eigenes Ding machen kann. Steuern sind für mich kein gesellschaftlicher Beitrag sondern nur noch eine Du-kommst-aus-dem-Gefängnis-frei-Karte. 🙂

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