Auch Dividendenaktien sind keine Einbahnstraße

Wenn ich mir die Riege der Finanzblogs so anschaue, sollte man meinen, dass Dividendenaktien als die ultimative Lösung zum Aufbau und Erhalt eines Vermögens und der Erlangung finanzieller Freiheit auserkoren wurden.

Prinzipiell sollte mich das ja freuen! Immerhin versuche ich selbst doch schon seit mehr als 15 Jahren Kunden, Kollegen und Freunde – mit durchwachsenem Erfolg im Übrigen – von der Geldanlage in Aktien und ihrem nachhaltigen Nutzen zu überzeugen. Denn natürlich weiß auch ich – schon aus eigener Erfahrung – um die langfristige Mehrrendite von Aktien gegenüber allen anderen Anlageklassen bei unter diesen Umständen überschaubarem Risiko.

Aber es stimmt mich doch mittlerweile nachdenklich, dass die Dividendenaktie jetzt von Einigen als Allheilmittel auserkoren worden zu sein scheint. Schließlich galt sie in Fachkreisen über Jahrzehnte eher als ein spezielle Ausprägung eines bestimmten Produkts denn als ultimative Lösung.

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Es gibt noch günstige Immobilien

Puh, da war ja in den Kommentarspalten der bekannten Finanzblogger Einiges los in letzter Zeit, wenn es um das Thema Immobilien ging. Allein die zwei Beiträge (hier und hier) von Jan in seinem Blog „Smart reich werden“ haben zu wahren Wortgefechten unter den Lesern geführt. Holger von Zendepot hat es dann in seinem Artikel  auf den Punkt gebracht, indem er von „gekränkter Ehre“ in Bezug auf die Kritik an einer selbst gewählten „Lebensentscheidung“ spricht.

Und ich wollte mich eigentlich hüten, das Thema „Immobilien“ jetzt auch noch auszuschlachten. Aber – wie der Zufall so will – auch ich habe in letzter Zeit mit Kunden und Kollegen immer wieder Diskussionen zum Thema Immobilien geführt und möchte hierzu meine Einschätzungen gerne noch einmal für alle wiedergeben.

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Wie Sie sich die niedrigen Zinsen zunutze machen können

Lars Hattwig hat in seinem Blog „Finanziell umdenken!“ mit dem Artikel „Aktien-Investments als passives Einkommen“ mal wieder einen eindrucksvollen Beitrag zum Thema substanzstarke Aktienanlage geschrieben, den man durchaus als nachdrückliches Plädoyer pro Aktienanlage per se werten kann.

Ich möchte daher in meinem heutigen Beitrag gar nicht mehr darauf eingehen, warum es sich – im Vergleich zu quasi renditelosen (Tagesgelder, Festgelder) bzw. nicht risikoadäquat verzinsten Zinsanlagen (Unternehmensanleihen und insbesondere Mittelstandsanleihen – Vorsicht!) – lohnt, in substanzstarke Aktien zu investieren. Denn ich denke, dieser Umstand ist hinreichend bekannt.

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